Die Photovoltaikanlage
Was bedeutet überhaupt Photovoltaik? Und wozu ist das Ganze gut? Photovoltaik beschreibt die Technik, mit der Sonnenstrahlen in elektronischen Strom umgewandelt werden. Die Sonne trifft auf die auf dem Dach drapierten Panels und diese wandeln die Strahlung um in nutzbaren Strom. Den kann man entweder selbst nutzen (Eigenverbrauch) oder in ein nahe gelegenes Stromnetz einspeisen (Einspeisung). Beide Varianten werden staatlich gefördert, denn Photovoltaik trägt dazu bei die Umweltverschmutzung zu verlangsamen und das Klima zu schützen. Eine Photovoltaikanlage erzeugt keine Emission, so wie Kraftwerke. Die Förderung wird für 20 Jahre festgesetzt und kann zur Finanzierung der Anlage genutzt werden. Sobald die Anlage abbezahlt ist, ist jeder weitere erwirtschaftete Kilowattstunde Strom reiner Gewinn für den Anlagenbetreiber. Vom Wortstamm bis zur kurzen Einweisung der Funktionsweise: Hier erfahren Sie um was es beim Thema Photovoltaik geht und wie auch Sie diese umweltfreundliche Technik nutzen können.
Voraussetzungen für Photovoltaik
Muss mein Haus eine bestimmte Menge an Energie verbrauchen? Ist das Gebiet in dem ich wohne geeignet für Photovoltaik? Jedes Gebiet in Deutschland ist geeignet für eine Photovoltaikanlage und rentabel für deren Betreiber. Die Technik der Photovoltaik nutzt auch diffuse Sonnenstrahlung. Diffus bedeutet in diesem Zusammenhang, wenn der Himmel bewölkt ist. Perfekt für hohe Erträge ist es, wenn die Dachfläche nach Süden ausgerichtet ist und eine Neigung von etwa 30° Grad besitzt. Weicht Ihr Dach davon ab, sollten Sie sich jedoch nicht allzu große Sorgen machen, rentabel bleibt eine Photovoltaikanlage meist trotzdem. Zu beachten ist außerdem, dass weder Gebäude noch umliegende Bäume die Anlage Beschatten, sodass kein Sonnenlicht die Module treffen kann. Dann wird auch kein Strom erzeugt. Je größer ihre Dachfläche ist, umso mehr Strom erwirtschaften Sie. Experten empfehlen eine Mindestnutzfläche von etwa 30 m². Wenn Sie eine Dachfläche, ein Garagendach, eine Fassade oder eine Freifläche besitzen können Sie mit Photovoltaik Strom produzieren. Hier erfahren Sie mehr.
Kosten einer Photovoltaikanlage
Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich eine Photovoltaikanlage installieren möchte? Muss die Anlage versichert werden? Bevor eine Photovoltaikanlage installiert wird, sollte die Hausdämmung untersucht werden, denn meist geht über alte Fenster und Isolierungen sehr viel an Energie unwiderruflich verloren. Die Kosten einer Photovoltaikanlage hängen mit persönlichen Ansprüchen, Leistung der Module und der zur Verfügung stehenden Dachfläche zusammen. Aber auch die Art der Module ist entscheidend für den Preis. Zu unterscheiden sind Dickschicht- von Dünnschicht-Modulen. Diese variieren nicht nur im Preis sondern auch in der Leistungserbringung. Dünnschichtmodule sind zwar billiger, jedoch sind sie auch nicht so ertragsreich wie Dickschichtmodule. Zu den Anschaffungskosten kommen laufende Kosten des Betriebs einer Photovoltaikanlage. Wichtig ist auch eine Versicherung die Sie vor Schäden aufgrund von Umweltereignissen schützt. Photovoltaikanlagen sind zwar nicht ganz billig, aber die vielen Vorteile, die mit der eigenen Stromproduktion verbunden sind, machen sie zu einem unvergleichbaren Investitionsgut.
Photovoltaik Förderung
Ein weiterer Vorteil der Photovoltaikanlage ist, dass Sie nicht mit den Kosten alleine gelassen werden. Da Photovoltaik eine Technik ist, die der Gesellschaft hilft weniger Co2 zu produzieren, wird sie staatlich mit Hilfe des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) gefördert. Die Förderung können Sie dazu verwenden, um sich Ihre Anlage zu finanzieren. Gefördert wird der Eigenverbrauch aber auch die Einspeisung in umliegende Netze. Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom wird ein Betrag gezahlt, der am Anfang der 20 jährigen Laufzeit festgelegt wird und während der Laufzeit nicht mehr geändert werden darf. Ist die Anlage erst einmal abbezahlt ist jede gewonnene Kilowattstunde Strom reiner Gewinn für Sie. Eine Anlage hält etwa 25 Jahre. Um das nötige Kapital zu beschaffen können Sie einen Kredit über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Diese Kreditgesellschaft richtet sich vor allem an Kreditnehmer die Projekte des Erneuerbare Energien Sektors realisieren wollen.
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